Sonniges Traumpaar: Deshalb sind Vitamin D3 und K2 das perfekte Duo

Deine Füße graben sich in weichen Sand und du spürst eine wohlige Wärme auf deiner Haut. Plötzlich streift ein Windhauch deine Arme und erfrischt dich mit einer angenehmen Brise. Es ist Sommer!

Wer bei diesem Gedankenspiel Lust auf die warmen Monate des Jahres bekommt, hat allen Grund dazu:

Nicht nur du fühlst dich während dieses Zeitraumes pudelwohl, auch der körpereigene Unterstützer namens Vitamin D befindet sich zwischen den Monaten Mai und September in seiner Bestform. Dies ändert sich schlagartig im Winter: Sitzt du unter einem Tannenbaum und reißt mit großen Augen das Papier von deinen Geschenken, sind deine Vitamin-D-Werte eventuell im Keller – und das, obwohl der Vitalstoff so eine große Bedeutung für die Gesundheit hat.

Was ist Vitamin D3?

Wie die Vitamine E, K und A gehört auch Vitamin D3 zu den fettlöslichen Vitaminen. Im Gegensatz zu den wasserlöslichen Vitaminen können diese im Fettgewebe sowie der Leber gespeichert werden.

Der Vorteil: Dein Körper kann eine kurze Knappheit mit seinen Reserven überbrücken. Für die Resorption aus dem Darm benötigt Vitamin D3 allerdings auch immer etwas Fett bzw. Öl als Transportmedium.

So wird Vitamin D3 gebildet

Während die Vitamine B, C und Co. mit der Nahrung aufgenommen werden müssen, genießt Vitamin D3 einen exklusiven Status:

Es wird ebenfalls über die Sonneneinstrahlung gebildet. Das geschieht unter deiner Haut mithilfe der UVB-Strahlen. Hat dieses Licht deine oberen Hautschichten passiert, wird dort Cholesterin in das Prävitamin D3 transformiert. Diese Vorstufe des Vitamins wandert daraufhin über die Blutbahn zur Leber und wird schlussendlich in Vitamin D3 umgewandelt.

Ähnlich und doch verschieden: Vitamin D3 und D2

Vitamin D3 und D2 unterscheiden sich zum einen in der Art, wie sie gewonnen werden und zum anderen in ihrer Verfügbarkeit für den Menschen. Vitamin D3 ist die Form, die auch bei der körpereigenen Synthese entsteht.

Nahe liegend also, dass der menschliche Körper Vitamin D3 besser verwertet als den nahen Verwandten Vitamin D2, der vorrangig aus Pilzen extrahiert wird.

Wie wichtig ist Vitamin D?

Vitamin D ist ein richtiger Teamplayer. Das merkt man vor allem daran, in wie vielen Prozessen der Vitalstoff involviert ist.

Unter anderem sorgt Vitamin D für ein funktionierendes Immunsystem, indem es bei der Bildung einiger Defensive mitwirkt – dies sind Proteine, die den Körper bei Abwehrprozessen unterstützen – und die Funktion und Aktivität von T-Lymphozyten beeinflusst. Letztere sind Blut- bzw. Abwehrzellen, die im Knochenmark gebildet werden.

Vermutlich hast du es schon gemerkt: Vitamin D wirkt sich positiv auf dein Gemüt aus. Hältst du dich vorrangig in geschlossenen Räumen auf und gehst der Sonne zu lange aus dem Weg, fühlst du dich irgendwann lustlos und schlapp.

Auch für deine Knochen hat Vitamin D eine große Bedeutung: Das sogenannte "Sonnenvitamin" unterstützt die Aufnahme von Kalzium über den Darm. 99 Prozent des Mineralstoffs befinden sich in deinen Zähnen und Knochen. Damit das Kalzium allerdings auch dort ankommt, wo es gebraucht wird, benötigt es seinen Mitspieler Vitamin K2.

 

Ein eingespieltes Team: Vitamin D3 und K2

Das Vitamin K2 besitzt mehrere Funktionen und ist beispielsweise an der Blutgerinnung beteiligt. Doch auch die Weiterleitung von überschüssigem Kalzium aus dem Blut in die Knochen gehört zu seinen Aufgaben.

Vitamin D3 und K2 müssen eng zusammenarbeiten, um das Kalzium bei seiner Reise aus der Nahrung zu deinen Knochen zu unterstützen. Logisch also, dass die Aufnahme beider Vitamine in einem adäquaten Verhältnis stehen sollte.

Denn: Sammelt sich zu viel Kalzium im Blut an, ohne abtransportiert zu werden, sind Verkalkungen an den Arterienwänden oder Nierensteine mögliche Folgen. Für eine angemessene Dosierung kann das Duo beispielsweise in Form von Vitamin D3 K2 Tropfen konsumiert werden.

 

Gute Laune auf dem Teller: Vitamin D in der Nahrung

Vitamin D befindet sich auch in der Nahrung. In Optimalfall werden allerdings 80 bis 90 Prozent des Bedarfs über die endogene Synthese – also über die Sonneneinstrahlung – gedeckt. Wie gut dies letztendlich gelingt, ist unter anderem vom Alter, Hauttyp und den Lebensgewohnheiten abhängig. Ebenfalls spielt der Wohnort eine entscheidende Rolle. In Zentraleuropa sind die Voraussetzungen, über die Sonneneinstrahlung ausreichend Vitamin D zu bilden, allerdings suboptimal.

Enthalten ist Vitamin D vor allem in Fettfischen wie Lachs und Hering, Innereien, Ei, Käse, Butter, Pilzen und Avocado.

Wie viel darf es sein: Tagesbedarf an Vitamin D

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für die "25-Hydroxyvitamin-D-Serumkonzentration" einen Wert von 50 Nanomol pro Liter Blutserum. Leider erreichen diesen Wert nur wenige: In der DEGS1-Studie des Robert-Koch-Instituts wiesen 30 Prozent der Erwachsenen einen Wert von unter 30 nmol/l auf und gelten somit als mangelhaft versorgt.

Die DGE empfiehlt die tägliche Einnahme von 800 IE (20 µg) des Gute-Laune-Stoffs. Bei unzureichender körpereigener Synthese sei dagegen die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten bzw. die zusätzliche Zufuhr über die Nahrung empfehlenswert.

Vitamin-D-Mangel

Der Sonnenmangel des nördlichen Winterhalbjahres geht nicht spurlos an deinem Vitamin-D-Haushalt vorbei. Dieser Abwärtstrend wurde ebenfalls durch den großen Einsatz von künstlichen Lichtquellen und unseren modernen Lebensstil vorangetrieben. Laut der DGE sind etwa 60 Prozent der deutschen Bevölkerung nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt.

Eine Folge: Das präventive Potenzial für den Erhalt der Knochengesundheit wird nicht vollständig genutzt. Risikogruppen sind unter anderem Personen, die sich selten im Freien aufhalten, ihren Körper aus kulturellen oder religiösen Gründen großflächig bedecken sowie alte Menschen, deren Fähigkeit, Vitamin D3 zu bilden, eingeschränkt ist.

Hierauf solltest du bei der Supplementation achten

Herstellung: Bevor Sie zu voreilig zu einem Vitamin-D-Präparat greifen, sollten Sie überprüfen, wie dieses hergestellt wurde. Ursprünglich wurde Vitamin D3 aus Lanolin (Wollwachs bzw. Wollfett) gewonnen. Hierbei handelt es sich um ein Sekret, das aus den Talgdrüsen von Schafen stammt. Heutzutage gibt es jedoch Alternativen, beispielsweise vegane Vitamin D3 und K2 Tropfen – wie unseren "Sonnenfreund". Das Vitamin wird hierbei aus Flechten gewonnen und somit für Menschen geeignet, die Produkte tierischer Herkunft ablehnen.

Einnahme: Du kannst Vitamin D3 mittels Tabletten, Kapseln oder Tropfen supplementieren. Da Vitamin D3 ein fettlösliches Vitamin ist und die Aufnahme von Kalzium ebenfalls vom Vitamin K2 abhängt, ist es allerdings sinnvoll, Vitamin D3 und K2 kombiniert und in Öl gelöst zu konsumieren. Daher setzen wir beim "Sonnenfreund" auf hochwertiges und geschmacksneutrales Kokosöl (MCT). Egal, ob es auf einem Teelöffel serviert oder direkt in den Mund geträufelt wird: Damit die Vitamine D3 und K2 Tropfen ungehindert von den Schleimhäuten aufgenommen werden, solltest du kein Wasser nachtrinken.

Fazit

Die Geburtsstunde der Glühbirne, ein lichtarmes Mitteleuropa und die Verlagerung des Alltags in geschlossene Räume: Vor allem in unseren Breitengraden sind dies keine sonnigen Zeiten für das häufig unterschätzte Vitamin D. Die Folge ist eine nur mäßige Versorgung der Bevölkerung – und das, obwohl Vitamin D eine wichtige Rolle für die Knochen, das Immunsystem und die psychische Gesundheit spielt.

Eine gute Option, deinen Vitamin-D-Spiegel auf Normallevel zu halten, ist die Einnahme von Vitamin D3 und K2 Tropfen als Nahrungsergänzung. Da Vitamin D3 ein fettlösliches Vitamin ist, sollte es beispielsweise in MCT-Kokosöl gelöst sein – so wie bei unserem "Sonnenfreund".

 

Empfehlung:

 

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Bitte beachten Sie, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen