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Wechseljahre - das können Sie gegen Schwitzen, Hitzewallungen und weitere Symptome tun

Wechseljahre -  das können Sie gegen Schwitzen, Hitzewallungen und weitere Symptome tun

Die Wechseljahre - meist treffen Sie Frau und sogar Mann praktisch aus heiterem Himmel, doch wenn Herzrasen, Hitzewallung, Schwitzen, Stimmungsschwankungen und weitere Symptome auftreten, ist noch lange nicht alles zu spät.

Wechseljahre und Hitzewallungen: Wie viele trifft es?

Denn Wechseljahre und damit die typischen Symptome sind nur eine Lebensphase. Nicht jeder Mensch, auch nicht jede Frau, bemerkt, dass sie in den Wechseljahren ist. Denn etwa 1/3 aller Frauen verspürt keine oder nur sehr wenige Beschwerden. Bei den Herren der Schöpfung sind es sogar noch sehr viel mehr. So viele sogar, dass erst seit Kurzem bekannt ist, dass es auch Wechseljahre beim Mann gibt.

Allerdings stellt sich jede dritte Frau beim Arzt vor, da sie schwere Symptome und Beeinträchtigungen plagen. Sie weiß sich nicht mehr zu helfen und benötigt professionelle Hilfe.

Wechseljahre und Hitzewallungen: Wie lange trifft es mich?

Hitzewallungen

Genau wie in anderen einschneidenden Lebensphasen wie etwa der Pubertät durchläuft jeder seine ganz individuellen Phasen. Weder die Art der Symptome noch wie lange sie anhalten, kann irgendwer voraussehen.

Im Grunde kann man davon ausgehen, dass die Zeit des Wechsels insgesamt ungefähr 10 Jahre beträgt. Doch keine Angst: Sie werden mit ganz großer Wahrscheinlichkeit nicht diese ganze Zeit unter Beschwerden leiden.

Tatsächlich betonen Forscher immer wieder, dass es Kulturkreise gibt, in denen Frauen praktisch gar keine oder doch nur sehr wenige der Symptome kennen, die wir in Deutschland mit den Wechseljahren in Zusammenhang bringen. In solchen wächst der soziale Stellenwert der Frau meist mit dem Alter der Person.

Zu ähnlichen Ergebnissen kommt auch eine Studie, die im Jahr 2016 im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht wurde: „Beschwerden in den Wechseljahren: Nicht nur eine Frage der hormonellen Situation“. In dieser Studie wurde untersucht, ob Symptome, die als typisch für die Wechseljahre eingestuft werden, tatsächlich ursächlich mit dem Wechsel zusammenhängen. Dazu wurden Frauen von 14 bis 95 Jahren in Deutschland befragt. Es wurde also erstmals die komplette Lebensspanne der biologisch erwachsenen Frau berücksichtigt.

Eines der Ergebnisse war, dass eindeutig mit dem Klimakterium nur Schwitzen und Hitzewallungen in Verbindung gebracht werden konnten. Denn alle anderen, „typischen“ Wechseljahrsbeschwerden sind nicht eindeutig an die Zeit um die Menopause gebunden.

Stattdessen wurde festgestellt, dass die körperlichen Beschwerden im Laufe des Lebens allgemein zunahmen, gleich, ob die Frau weiterhin ihre Tage hatte oder nicht.

Bei den psychischen Symptomen wie Gereiztheit, Ängstlichkeit, Erschöpfung und Depressivität zeigte sich gar keinen Zusammenhang mit dem Wechsel. Allerdings nahmen psychische Beschwerden nach dem 59. Lebensjahr zu.

Selbst Beschwerden im Genitalbereich waren nicht auf das Klimakterium beschränkt, noch traten sie in dieser Zeit häufiger auf. Jedoch werden die Beschwerden wohl nach der sechsten Dekade schwerer.

Geblieben sind am Ende nur noch zwei Symptomenkomplexe, die tatsächlich mit den Wechseljahren direkt in Verbindung gebracht werden konnten: Die Scheidentrockenheit sowie Hitzewallungen respektive das Schwitzen.

 

Wechseljahre und Hitzewallungen - diese Hausmittel helfen

 

Eine Scheidentrockenheit kann erhebliche Probleme bereiten, vor allem beim Verkehr. Am besten lassen Sie Scheidentrockenheit von Ihrem Gynäkologen abklären. Er kann feststellen, ob diese von hormonellen Schwankungen, also einem Östrogenmangel, ausgelöst wird. 

Doch Sie können auch schon einmal selbst aktiv werden. Zum Beispiel, indem Sie befeuchtende Zäpfchen, Gels oder Cremes beim Sex verwenden. Diese können Sie wunderbar schon in das Liebesspiel mit einbinden. Denn eine glitschige Massage wirkt allgemein sehr anregend. Zur Not tut es auch einmal etwas Vaseline oder Kokosöl.

Leiden Sie aufgrund der Scheidentrockenheit unter ständigem Jucken und Brennen, ist wahrscheinlich an Sex erst gar nicht zu denken. Hier hilft dann wirklich nur der Gang zum Frauenarzt. Er wird dann unter anderem einen Hormonstatus erheben und die Scheide auf Infektionen überprüfen. Je nach Ergebnis, kann er/sie dann therapeutische Maßnahmen ergreifen, um Ihnen zu helfen.

Auch gegen Hitzewallungen können Sie einiges unternehmen. So sollten Sie alle wärmenden Genussmittel reduzieren oder bestenfalls streichen. Zu diesen gehören vor allem Alkohol und Koffein. Auch Ingwer sollte nicht unbedingt täglich auf Ihrem Speiseplan stehen, wenn Sie zu Hitzewallungen neigen.

Stattdessen hilft eine leichte und pflanzenbetonte Kost. Rotes Fleisch sowie fettige und scharfe Lebensmittel sollten Sie von Ihrem Speiseplan streichen.

Achten Sie zusätzlich darauf, jeden Tag genug Wasser zu trinken. Zwei Liter sollten es schon sein. Vor allem im Winter kann das manchmal schwierig werden, da die kühlere Luft das Durstgefühl unterdrückt. Stellen Sie sich Ihre vorbereiteten Wasserflaschen dann am besten ins direkte Blickfeld, um ständig daran erinnert zu werden. Trinken Sie immer wieder kleine Mengen.

Bereiten Sie sich mehrmals täglich einen Salbeitee zu. Das Kraut erhalten Sie in der Apotheke oder auch im Reformhaus. Lassen Sie die Blätter 15 Minuten im heißen Wasser ziehen, bevor Sie ihn trinken.

 

Weitere Tipps gegen Hitzewallungen, Scheidentrockenheit und Co.

 

Wenn sich im Körper so viel verändert wie in den Wechseljahren, kommt nicht nur der Organismus gehörig ins Wanken. Auch die Emotionen und die Psyche werden auf eine harte Bewährungsprobe gestellt. Vor allem, wenn Sie ohnehin schon eine Mehrfachbelastung in Ihrem Alltag durchmachen.

Puh, da wird es Zeit für Ausgleich. Unabhängig davon, ob Sie sich beim Sport austoben oder eine Entspannungstechnik erlernen, Sie werden auf alle Fälle von solchen Maßnahmen profitieren.

Kneipp´sche Güsse mögen zwar altmodisch anmuten, doch Wechselduschen, kalte Wasseranwendungen und Co. können Hitzewallung-geplagten Menschen sehr effektiv helfen. Grund dafür ist, dass die Temperaturunterschiede, die bei diesen Wasser-Therapien entstehen, die Regulationsmechanismen des Körpers aktivieren. Zu dem direkten, erfrischenden Effekt kommt noch eine Langzeitwirkung. Denn der Organismus erhält Impulse, durch die er in Zukunft allgemein die Körpertemperatur schneller und effektiver regulieren wird.

Eine ähnliche Wirkung können auch regelmäßige Saunabesuche haben. Wenn möglich, sollten Sie zweimal die Woche, das Schwitzbad aufsuchen, um spürbare Erfolge verzeichnen zu können.

 

Das hilft, damit Schweißausbrüche nicht peinlich werden

 

Stress verstärkt Hitzewallungen. Wenn Ihnen die aufsteigende Hitze unangenehm ist, kann es schnell passieren, dass alleine aus der Angst heraus, der Schweiß könnte wieder ausbrechen, die Symptome verstärkt werden. Atemübungen, Yoga, Tai Chi und ähnliche Methoden können Ihnen hier erhebliche Erleichterung bringen.

Tragen Sie am besten lose Kleidung aus Naturmaterialien. Diese fühlen sich luftiger an und verhindern übermäßiges Schwitzen. Kunstfasern riechen schneller unangenehm und fördern Hitzestau. Wenn Sie dann noch in der kühleren Jahreszeit Ihre Kleidung nach dem „Zwiebelprinzip“ anziehen, sind Sie sehr viel flexibler.

Schlafen Sie in einem kühlen Schlafzimmer. Mehr als 16-18°C sollte Ihre Zimmerluft nicht haben. Auch die Zudecke hat einen Einfluss darauf, wie wohl Sie sich fühlen und wie erholt Sie schlafen.

Herzrasen in den Wechseljahren

 

Auch Herzrasen kann Sie in den Wechseljahren heimsuchen. Man spricht von Herzrasen oder Tachycardie, wenn der Puls auf 140 Schlägen in der Minute oder mehr ansteigt - und zwar ohne ersichtlichen Grund. Also nicht, wenn Sie gerade beim Sport sind oder den Wäschekorb vom Keller auf den Dachboden geschleppt haben.

Wenn Sie bei sich Herzrasen feststellen, sollte Ihr erster Gang der zum Arzt sein. Denn Herzrasen kann verschiedene Ursachen haben, nicht nur hormonelle Veränderungen im Körper. Einige davon sind medizinische Notfälle. Lassen Sie Herzrasen also nicht lange anstehen, sondern wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihren Arzt.

Er wird dann alle Tests und Untersuchungen durchführen, die nötig sind, um die Ursache für den schnellen Rhythmus Ihres Herzens herauszubekommen. Nur so sind Sie auf der sicheren Seite.

Ist ausgeschlossen, dass Ihr Herzrasen eine andere Ursache hat und halten Ihre Beschwerden an, wird Ihr Arzt mit Ihnen besprechen, wie es weiter geht. Es wird Sie nicht unbedingt beruhigen, dass das Herzrasen in den Wechseljahren meist harmlos ist und irgendwann wieder weg geht.

Wenn möglich und nötig, kann Ihnen eine Hormonersatz-Therapie den Übergang einfacher machen und die Beschwerden verringern. Es gibt aber auch pflanzliche Alternativen zu den chemischen Hormonen. Phytoöstrogene heißt die Zauberformel. Die in manchen Pflanzen enthaltenen natürlichen Hormone ähneln denen der Frau so sehr, dass sie Wechseljahresbeschwerden wie das Herzrasen positiv beeinflussen können.

Pflanzen, die Phytoöstrogene enthalten, sind allen voran Hülsenfrüchte, besonders Sojabohnen. Tofu, Sojamilch und Co. helfen also, den Östrogengehalt im Körper zu steigern. Auch Leinsamen und Kürbiskerne sind Lieferanten aus der täglichen Nahrung.

Mit Ihrer Ernährung können Sie also einen Einfluss auf Ihren Hormonhaushalt nehmen. Doch ist dieser recht unkontrolliert, da Lebensmittel natürlichen Schwankungen unterliegen, wenn es um Ihre Inhaltsstoffe geht. Anders sieht es da bei fertigen Zubereitungen aus. Tropfen, Tinkturen, Kapseln und so weiter, die Sie in Ihrer Apotheke kaufen können, müssen ein Mindestmaß an Inhaltsstoffen haben, um zugelassen zu werden.

Hier sind Präparate auf Basis von Rotklee, Yamswurzel, Traubensilberkerze, Ginsneng, Nachtkerzenöl, Maca, Kava Kava oder Mönchspfeffer. Lassen Sie sich einfach von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

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